Blickschulung
  • Modul A:

    Grundlagen frühkindlicher Bewegungsentwicklung

    Die Bewegungsentwicklung, die wir vom Liegen über das Krabbeln bis zum Gehen in der Kindheit durchlaufen haben, bildet die Basis für unser Bewegen heute. Welche Bedingung sind notwendig für eine gesunde Bewegungsentwicklung? Wie geschieht Auf- und Ausgerichtetsein? Wie schafft ein Kind Sinnesverbindungen zwischen taktil-kinästhetischen-visuellen Erfahrungen? Woran erkennen wir den Unterschied zwischen Reflexbewegungen und einem Bewegungsmuster? Wir werden uns mit den strukturellen Grundlagen, den „Buchstaben" und „Wörtern" dieser Bewegungssprache beschäftigen und entdecken erfahrbares Körperwissen, ergänzt durch Anschauungsmaterialien und Filmbeispiele.

     

  • Modul B:

    Die Grammatik der Bewegung als Sprache

    Bewegung geschieht nicht nur im Außenraum. Bewegung findet ebenso in unserem Inneren statt: das Pulsieren des Herzschlages, die Atembewegung, der sich ständig verändernde Muskeltonus. Selbst das Denken wird von inneren Bewegungen begleitet. Alle leiblichen Funktionen sind Ausdruck seelischen (Er-)Lebens. Es gibt keine Trennung zwischen Körper und Gebärde, zwischen Seele und Stimme. Immer (re-)agiert der Organismus als Ganzes. Wie können wir Bewegung lesen lernen als eine Sprache, mit der der Mensch innere Prozesse reguliert und im Verhalten zum Ausdruck bringt?  Wir erkunden das Zusammenspiel von Innen- und Aussenbewegung, sowie den Rhythmus innerer Ordnungsprinzipien und Selbstregulationsprozessen.

     

     

     

  • Modul C:

    Spiel- wie funktioniert die "Klaviatur des Nerven-Systems"

     

    Spielen ist eine elementare Form des Lernens, um sein Repertoire für die Aufgaben des Lebens zu erproben und immer wie weiterzuentwickeln. Experimentierend finden wir heraus, wie man spürend und lauschend mit unterschiedlichen Reizen umgehen kann, so dass sich unser Bewegungssinn entfaltet. Welche Rolle spielen dabei Materialen? Im Spiel reagiert der Mensch auf Unvorhersehbares, balanciert Widersprüchliches und integriert Neues in alte
    Erfahrungsinhalte. Bei Spielprozessen entdecken wir ähnliche Phänomene und Strukturen wie im „Nervensystem". Wir werden Wege ausfindig machen in Ruhe und Bewegung Spielprozesse zu gestalten.